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Sommerrittersporn Fancy Purple Picotee | Delphinium consolida

Sommerrittersporn Fancy Purple Picotee | Delphinium consolida

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Sommerrittersporn Fancy Purple Picotee | Delphinium consolida | Samen

Sommerrittersporn Fancy Purple Picotee bildet elegante Blütenrispen mit gefüllten Blüten. Die hellen, lavendelfarbenen bis fast weißen Blütenmitten werden von dunkleren violetten Rändern eingefasst. Diese feine Picotee-Zeichnung macht die Sorte besonders reizvoll für frische Sträuße und Trockenblumen.

Die etwa 90–120 cm hohen, aufrechten und verzweigten Pflanzen bringen Höhe in Bauerngärten, gemischte Rabatten und Schnittblumenbeete. Ihr fein geteiltes Laub unterstreicht die leichte, natürliche Wirkung.

Pflanzeninformationen

Botanischer Name: Delphinium consolida
Deutscher Name: Sommerrittersporn, einjähriger Rittersporn
Serie: Fancy
Sorte: Purple Picotee
Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae
Lebensdauer: Einjährig, verträgt leichte Fröste
Hybridstatus: Keine Hybride
Blütenform: Gefüllt
Blütenfarbe: Helllavendel bis fast Weiß mit dunkleren violetten Rändern
Wuchshöhe: Ca. 90–120 cm
Pflanzabstand: Ca. 15–25 cm
Zeit von der Aussaat bis zur Blüte: Als Richtwert ca. 110–120 Tage bei Frühjahrsaussaat unter günstigen Bedingungen
Standort: Vollsonnig
Boden: Nährstoffreich, gut durchlässig, vorzugsweise neutral bis leicht alkalisch
Blütezeit: Sommer; je nach Aussaat und Klima bis in den Herbst
Vasenhaltbarkeit: Ca. 5–7 Tage bei geeignetem Schnittzeitpunkt und guter Pflege
Verwendung: Schnittblumen, Trockenblumen, Bauerngärten und gemischte Rabatten

Helle Blüten mit violettem Rand

Die kontrastierenden Blütenränder verleihen Fancy Purple Picotee ihren besonderen Charakter. Helle Farbtöne sorgen für eine zarte Wirkung, während die violetten Ränder jede einzelne Blüte hervorheben.

Kombinieren Sie die Sorte mit weißen, zartrosa, lavendelfarbenen oder dunkelvioletten Blumen. Im Beet wirkt sie besonders schön hinter niedrigeren Sommerblumen.

Aussaat und Keimung

Bevorzugte Methode: Direktsaat ins vorbereitete Beet
Alternative: Vorkultur in einzelnen Anzuchtzellen
Saattiefe: Ca. 0,5–0,6 cm
Samen abdecken: Ja – Dunkelkeimer
Keimtemperatur: Ca. 10–15 °C
Keimdauer: Meist 14–21 Tage unter geeigneten Bedingungen
Vorkultur: Etwa 5–7 Wochen vor dem geplanten Auspflanzen

Kühle Bedingungen sind entscheidend für eine gute Keimung. Zu hohe Temperaturen können die Keimung verzögern oder verringern. Ein warmes Fensterbrett oder eine Heizmatte sind daher ungeeignet.

Direktsaat

  1. Ein sonniges Beet wählen und den Boden fein und unkrautfrei vorbereiten.
  2. Im zeitigen Frühjahr säen, sobald der Boden bearbeitbar und noch kühl ist.
  3. Die Samen etwa 0,5–0,6 cm mit feiner Erde bedecken.
  4. Vorsichtig wässern und gleichmäßig feucht halten, ohne Staunässe.
  5. Nach der Entwicklung der ersten echten Blätter auf etwa 15–25 cm Abstand ausdünnen.

Die Direktsaat ermöglicht eine ungestörte Wurzelentwicklung. In geeigneten Regionen ist auch eine Herbstaussaat möglich. Die erfolgreiche Überwinterung hängt von Frost, Bodenfeuchtigkeit und gegebenenfalls Winterschutz ab.

Vorkultur

In einzelne Anzuchtzellen mit feuchter, gut durchlässiger Aussaaterde säen. Samen abdecken und die Aussaat kühl aufstellen.

Nach dem Auflaufen hell und weiterhin kühl kultivieren, möglichst bei etwa 13 °C. Warme Wohnräume fördern leicht ein schwaches, langgezogenes Wachstum.

Die Jungpflanzen schrittweise abhärten und frühzeitig mit unbeschädigtem Wurzelballen auspflanzen. Wiederholtes Pikieren und Umtopfen vermeiden. Die Wurzeln sollten vor dem Auspflanzen nicht zu dicht wachsen.

Ist eine Kältebehandlung notwendig?

Eine Kältebehandlung ist nicht immer erforderlich. Eine Vorkühlung der Samen für etwa 7 Tage bei 2–4 °C im Kühlschrank kann die Keimung jedoch verbessern. Nicht einfrieren.

Anschließend wie beschrieben aussäen und weiterhin kühl halten. Bei langsamer Keimung zunächst Temperatur und Substratfeuchtigkeit überprüfen.

Standort und Pflege

Wählen Sie einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden. Plätze meiden, an denen nach Regen längere Zeit Wasser stehen bleibt.

Während des Anwachsens regelmäßig gießen, später nach Bedarf. Die Düngung an die vorhandene Bodenfruchtbarkeit anpassen und Überdüngung vermeiden.

Vor starkem Wind schützen und Stäbe oder ein Stütznetz frühzeitig anbringen. Ausreichend Abstand sorgt für eine gute Luftzirkulation.

Sommerrittersporn entwickelt sich besonders gut bei kühler Witterung. Eine frühe Aussaat hilft den Pflanzen, sich vor der Sommerhitze zu etablieren.

Blüte und Nachblüte

Bei Frühjahrsaussaat sind ungefähr 110–120 Tage bis zur Blüte einzuplanen. Dieser Richtwert kann sich durch Temperatur, Licht und Aussaatzeit verändern.

Verblühte Rispen vor der Samenbildung entfernen. Ein Rückschnitt bis zu einem gesunden, blühfähigen Seitentrieb kann kleinere weitere Blütenstiele fördern.

Schnitt für frische Sträuße

Schneiden Sie, sobald sich die ersten unteren Blüten geöffnet haben und die meisten oberen Knospen noch geschlossen sind.

Während der kühleren Tagesstunden ernten, Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen und die Stiele sofort in sauberes Wasser stellen. Bei guter Pflege beträgt die Vasenhaltbarkeit etwa 5–7 Tage.

Trocknen

Zum Trocknen mehr Blüten an der Rispe aufblühen lassen. Ernten Sie jedoch, bevor die ältesten Blüten ihre Blütenblätter verlieren.

Überschüssiges Laub entfernen und kleine Bündel kopfüber an einem trockenen, schattigen und gut belüfteten Ort aufhängen.

Wichtig: Alle Pflanzenteile einschließlich der Samen sind bei Verzehr giftig. Samen und Pflanzen von Kindern und Haustieren fernhalten. Die Blüten sind nicht essbar.

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